Ethnologisches Seminar

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IWGIA

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IWGIA, die International Work Group for Indigenous Affairs, ist eine skandinavische EthnologInnen-Organisation, die indigene Völker seit 1970 im Kampf für ihr Recht auf Selbstbestimmung, kulturelle Integrität und eine selbst definierte Entwicklung unterstützt. Sie arbeitet hauptsächlich im Publikations- und Dokumentationsbereich, macht durch Lobbying und Advocacy-Arbeit auf die Situation indigener Völker weltweit aufmerksam, hilft mit bei der Vernetzung lokaler indigener Organisationen und versucht ihnen zu einer Stimme in internationalen Organisationen wie beispielsweise der UNO und anderen wichtigen internationalen Foren zu verhelfen.

Der Hauptsitz von IWGIA ist in Kopenhagen. Mitglieder von IWGIA können sich als Lokalgruppen zusammenschliessen; eine solche ist seit 1987 auch am Ethnologischen Seminar der Universität Zürich vertreten. Weitere Lokalgruppen gibt es in Kopenhagen, Lund, Göteborg und Oslo.
Zu unseren Aktivitäten gehören zahllose öffentliche Veranstaltungen mit SprecherInnen indigener Gemeinschaften, die Organisation einer internationalen Konferenz zu Indigenen Völkern, Umwelt und Entwicklung auf Boldern bei Stäfa (1995), die zweimalige Durchführung eines Indigenen-Filmfestivals in Zürich und Basel (2001/2003) und eine Lobbying Kampagne bei den schweizerischen Behörden (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit, DEZA) für eine Entwicklungspolitik, die auf indigene Interessen Rücksicht nimmt.
Wir verfügen über einen Arbeitsplatz und eine kleine Bibliothek mit einer stattlichen Auswahl an IWGIA-Publikationen im Raum 5.34 am Ethnologischen Seminar.

Seit Herbst 2007 sind wir dabei, neue Projektideen zu entwickeln und für die Lokalgruppe in Zürich neue Ziele zu bestimmen. Hierbei sind StudentInnen herzlich willkommen, die sich aktiv und auf freiwilliger Basis während und nach ihrem Studium mit Menschenrechts- und NGO-Arbeit vertraut machen, mit Gleichgesinnten ihr Interesse an indigenen Themen vertiefen, oder direkte Kontakte zu Indigenen und deren Organisationen vor Ort aufbauen wollen.

Sitzungen finden ca. alle ein bis zwei Monate statt; Interessierte sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und uns so kennenzulernen.

Kontaktanfragen bitte per Mail an: iwgia@ethno.uzh.ch


Infoe

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Ziele und Akivitäten von infoe

Das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie Schweiz ist eine Nichtregierungsorganisation, welche sich für die Rechte der indigenen Völker "UreinwohnerInnen" einsetzt.

Die Aktivitäten von infoe Schweiz sind vielfältiger Natur. Sie fallen in die Bereiche Aktionsforschung, Öffentlichkeits- sowie Lobbyarbeit und reichen von der Publikation von Studien und des "infoemagazins" bis zur Organisation von lnformationsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen. Daneben wird der Kontakt zu anderen Gruppen gepflegt, welche sich ebenfalls für die Rechte der indigenen Völker einsetzen.

Zwei der Themenbereiche, die gegenwärtig zu den Arbeitsschwerpunkten von infoe Schweiz zählen, sind indigene Völker und Biodiversität sowie die Auswirkungen, welche die Erdölförderung für indigene Völker zeitigt.

Nähere Informationen über infoe (Liste der Publikationen, Mitgliedschaft und Aktivitäten) sind auch bei oben
stehender Adresse zugänglich.

Hoffentlich bis bald! infoe Schweiz

infoe Schweiz
Ethnologisches Seminar Universität Zürich
Andreasstrasse 15
CH-8050 Zürich
fon: ++41 44 635 22 25
fax: ++41 44 635 22 29
infoe@ethno.uzh.ch
http://www.infoe.ch

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