ISEK - Ethnologie

 

FAQ Fragen und Antworten

Das FAQ bietet Auskünfte über alle wichtigen Fragen des Lizenziatsstudiums. Insbesondere werden die Änderungen für Lizenziatsstudierende nach der Einführung des BA/MA-Studiums erläutert. Im Zentrum stehen die Bestimmungen des Vademecum 2004, wobei allfällige abweichende Regelungen des Vademecum 2002 bzw. 1996 im jeweiligen Eintrag unten angefügt sind. Falls es nur einen Eintrag gibt, so gilt die Auskunft für alle Vademecum-Fassungen.

Abschluss Lizentiatsstudiengang

Bis wann muss ich mich spätestens zur Lizentiatsprüfung anmelden?

Bis wann muss ich mich spätestens zur Lizentiatsprüfung anmelden?

Die letzten Lizentiatsprüfungen werden an der philosophischen Fakultät der Universität Zürich im Frühlingssemester 2015 durchgeführt, der letzte Anmeldetermin ist deshalb im Herbstsemester 2014.


Teilgebiete

Was ist ein Teilgebiet?
Welche Teilgebiete gibt es?
Was sind Teilgebietszyklen?
Wie ordne ich die Teilgebiete jeweils Veranstaltungen, Seminararbeiten und Prüfungen zu?
Wie kommen die Teilgebiete in meinen Lizenziats-Abschlussprüfungen zum Zug?

Was ist ein Teilgebiet?

Im Hauptstudium vertiefen Sie Ihr Wissen anhand von Teilgebieten der Ethnologie. Diese bilden die thematische Struktur der Veranstaltungen, der Seminararbeiten, der Lizenziatsarbeit sowie der schriftlichen und mündlichen Prüfungen. Alle diese Teile des Studiums sollten im Hinblick auf die Teilgebiete in Angriff genommen werden. Die „gesammelten“ Teilgebiete aus dem Veranstaltungsbesuch sollten sich am Ende Ihres Studiums auf zwei Töpfe verteilen: Im Topf A sind die Teilgebiete, in deren Rahmen Sie eine Seminararbeit geschrieben haben. Im Topf B sind die Teilgebiete, über die Sie Ihre schriftlichen bzw. mündlichen Prüfungen absolvieren.

Vademecum 2002/03: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.

Vademecum 1996: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.

Welche Teilgebiete gibt es?

Sie rechnen Lehrveranstaltungen an, schreiben Seminararbeiten und lassen sich prüfen im Rahmen folgender Teilgebiete:

  • Theoriengeschichte
  • Ökologie und Wirtschaft
  • Politik und Konflikt
  • Entwicklungsethnologie
  • Methodenlehre
  • Kultur und Persönlichkeit
  • Verwandtschaft und Geschlechterverhältnisse
  • Recht und Staat
  • Gesundheit und Demographie
  • Globalisierung und Transnationalität
  • Religion und Mythologie
  • Visuelle Anthropologie
  • Kunst und Ergologie

Sie können sich auch in Teilgebieten aus dem BA/MA-Studiengang prüfen lassen. Orientieren Sie sich an den entsprechenden Wegleitungen und den Angaben zur Anrechenbarkeit im Vorlesungsverzeichnis.

Vademecum 2002/03: Zusätzliche Teilgebiete: “Ethnohistorie” und “Stadt-Land-Beziehungen”

Was sind Teilgebietszyklen?

Der Begriff Teilgebietszyklus bezieht sich auf zwei Veranstaltungen, die innerhalb eines Teilgebiets als zusammenhängende Lehreinheit angeboten werden. Vor der Einführung des BA und des MA handelte es sich dabei meist um ein Proseminar und ein Seminar. Seit der Einführung des BA und des MA gibt es diese Kombination nicht mehr. Stattdessen besuchen Studierende, die die geforderten Teilgebietszyklen absolvieren, sogenannte Module zu bestimmten Teilgebieten – dies sind entweder zwei Proseminare (PS + PS) oder eine Vorlesung mit Übung (VL + UE). Allenfalls können Sie auch zwei nicht zusammenhängende Lehrveranstaltungen zum selben Teilgebiet zu einem Teilgebietszyklus zusammenfügen.

Wie ordne ich die Teilgebiete jeweils Veranstaltungen, Seminararbeiten und Prüfungen zu?

Die Logik des Vademecum 2004 sieht vor, dass Sie pro Teilgebiet zwei Veranstaltungen besuchen. Beim jetzigen Angebot können das sein:

  • 1 Vorlesung und 1 Seminar (diese stellen sie selber zusammen)
  • 1 Modul bestehend aus 2 Proseminaren
  • 1 Modul bestehend aus 1 Vorlesung und 1 Übung

Sie ordnen Ihre Seminararbeiten Teilgebieten zu und schreiben diese auf der Basis von besuchten Veranstaltungen.

Haben Sie in einem Teilgebiet eine Seminararbeit geschrieben, steht dieses Gebiet bei Ihren Abschlussprüfungen nicht mehr zur Verfügung.

Vademecum 2002/03: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.

Vademecum 1996: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.

Wie kommen die Teilgebiete in meinen Lizenziats-Abschlussprüfungen zum Zug?

Pro Prüfung werden Themen aus einem einzigen Teilgebiet ausgewählt. In jeder einzelnen Klausur und mündlichen Prüfung muss jeweils ein anderes Teilgebiete geprüft werden. Die Anzahl der Prüfungen (ohne Lizenziatsarbeit) ist gleich der Anzahl der Teilgebiete, in denen Sie geprüft werden:

  • Hauptfach: 3 Prüfungen, 3 Teilgebiete
  • 1. Nebenfach: 2 Prüfungen, 2 Teilgebiete
  • 2. Nebenfach: 1 Prüfung, 1 Teilgebiet

Überblick über Leistungen und Veranstaltungen

Tabelle 2004
Tabelle 2002/03
Tabelle 1996

Tabelle 2004

Tabelle Vademecum 2004

Tabelle 2002/03

Tabelle Vademecum 2002/03

Tabelle 1996

Tabelle Vademecum 1996

* bzw. Maximale Anzahl der angebotenen Einführungsgebiete


Studium im Hauptfach

Wie ist das Studium gem. Vademecum im Hauptfach aufgebaut?
Wie absolviere ich mein Einführungsstudium im Hauptfach?
Ich beginne das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent/in. Wie gehe ich vor?
Wie absolviere ich den Methodenkurs?
Was muss ich im Hauptfach an Theoriengeschichte absolvieren?
Wie absolviere ich Veranstaltungen im Rahmen der Teilgebietszyklen?
Worauf muss ich beim Verfassen von Seminararbeiten achten?
Wie wähle ich Vorlesungen aus?
Welche Studienleistungen muss ich als Lizenziatsstudent/in in den Veranstaltungen erbringen?
Wie gehe ich vor, wenn ich bis jetzt keine Veranstaltung bei dem/der Prüfenden meiner Wahl besucht habe?

Wie ist das Studium gem. Vademecum im Hauptfach aufgebaut?

Vademecum 2004

Erstes Jahr: Einführungsstudium

  • Vorlesung «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Übungsgruppen «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Übungsgruppe «Ethnographie und Methode»
  • Vorlesung «Theoriengeschichte» 3 Arbeiten (à 6 Seiten)
  • Prüfung über den Stoff des Einführungsstudiums: Die Bescheinigung der bestandenen Prüfung berechtigt zur Teilnahme an Proseminaren und Seminaren.

Zweites und drittes Jahr:

  • Methodenkurs 2 Semester mit Praktikum während der Ferien
  • Theoriengeschichte 2 Semester
  • 4 Proseminare und 4 Seminare in vier selbst gewählten Teilgebietszyklen
  • 1 Vorlesung
  • 1 Seminararbeit

ab viertem Jahr:

  • 2 Seminare in selbstgewählten Teilgebieten
  • 3 Vorlesungen
  • 2 Seminararbeiten für HF+ (Lizenziatsabschluss mit Forschungspraktikum)
  • 4 Seminararbeiten für HF– (Lizenziatsabschluss ohne Forschungspraktikum)
  • Forschungskonzept plus Lizentiandenkolloquium
  • Vorbereitung und Durchführung eines Forschungspraktikums
  • Forschungsbericht plus Lizentiandenkolloquium (nur für HF+)
  • Verfassen der Lizentiatsarbeit
  • Annahme der Lizenziatsarbeit
  • Prüfungsvorbereitungen und Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat
  • Prüfungen: eine Klausurarbeit (4 Std.), zwei mündliche Prüfungen (2 x 45 Min.)

Vademecum 2002/03

Erste Studienphase: Grundstudium

  • 10 Einführungskurse in die Teilgebiete à 14 Semesterwochenstunden
  • Einführungspraktikum «Wissenschaftliches Arbeiten in der Ethnologie» à 14 Semester- wochenstunden (obligatorisch für Hauptfächler)
  • zweisemestriger Methodenkurs mit Praktikum während der Frühjahrsferien
  • 2 Proseminare oder Seminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 2 Seminararbeiten aus verschiedenen Teilgebieten

Zweite Studienphase: Hauptstudium

  • 2 Proseminare oder Seminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 2 Seminararbeiten aus verschiedenen Teilgebieten
  • Vorbereitung und Durchführung eines Forschungs- oder Museumspraktikums: Die Bescheinigung für den Methodenkurs, die Annahme der erforderlichen Anzahl von Seminararbeiten sowie die Annahme eines Forschungskonzeptes für das Feldpraktikum berechtigen zur Durchführung eines Feldpraktikums und zur Festlegung des Lizentiatsthemas.

Dritte Studienphase: Abschluss

  • Abfassen der Lizentiatsarbeit
  • Prüfungsvorbereitungen und Prüfung

Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen gemäss Kap. 5 erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat. Der Nachweis, dass die gestellten Anforderungen erfüllt sind, erfolgt mittels Attestblättern und der persönlichen Studienkarte.

Vademecum 1996

Erste Studienphase: Einführung

  • Einführungskurs mit Akzessprüfung

Das Akzessexamen berechtigt zur Teilnahme am Aufbaustudium

Zweite Studienphase: Aufbaustudium

  • Teilgebietszyklen sowie Vorlesungen und Übungen zu Theorie und Methode
  • Abfassen von akademischen Semesterarbeiten
  • Aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Tutoraten
  • Besuch von Seminaren
  • Vorbereitung eines Praktikums

Die Bescheinigung für den Methodenkurs und die Annahme der erforderlichen Anzahl von akademischen Arbeiten sowie die Annahme eines For- schungskonzeptes für das Feldpraktikum berechtigen zur Durchführung eines Feldpraktikums und zur Festlegung des Lizentiatsthemas.

Dritte Studienphase:

  • Durchführung des Praktikums
  • Schreiben der Lizentiatsarbeit
  • Letzte Seminare und Arbeiten
  • Prüfungsvorbereitungen.

Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat.

Wie absolviere ich mein Einführungsstudium im Hauptfach?

Sie haben das Einführungsstudium (2 Semester) für das Hauptfach gemäss Vademecum absolviert
ODER
Sie haben ab HS 06/07 die entsprechenden BA-Module „Einführung in die Ethnologie“ I und II absolviert.

Ich beginne das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent/in. Wie gehe ich vor?

In den Merkblättern über das Einführungsstudium wird jeweils speziell auf die Anforderungen für Liz-Studierende eingegangen. Siehe Merkblatt Einführung. Konsultieren Sie www.ethno.uzh.ch. Bitte füllen Sie das Formular "Anmeldung Studentenkartei" aus, damit Sie einen Eintrag in der Kartei erhalten.

Wie absolviere ich den Methodenkurs?

Sie haben den „Methodenkurs“, so wie er im Vademecum beschrieben wird, absolviert;
ODER
Sie absolvieren ein BA-Modul „Methoden der Sozial- und Kulturanthropologie“ (Vorlesung und Übung) mit den auch für BA-Studierende gültigen Leistungsnachweisen,
ODER
Sie haben das Einführungsjahr im HS 2008 oder später absolviert und haben deswegen die Anforderungen des „Methodenkurses“ dort automatisch erfüllt. Siehe die entsprechende Wegleitung.

Was muss ich im Hauptfach an Theoriengeschichte absolvieren?

Im Hauptstudium haben Sie zusätzlich zu den Veranstaltungen in den Teilgebieten zwei Veranstaltungen zur Theoriengeschichte zu besuchen. Diese Bestimmung finden Sie im Original-Vademecum in der Gesamttabelle über das Studium (siehe 5.4 sowie S. 8 §4.4).

Vademecum 2002/03: diese Bestimmung entfällt.

Vademecum 1996: diese Bestimmung entfällt.

Wie absolviere ich Veranstaltungen im Rahmen der Teilgebietszyklen?

Der Begriff Teilgebietszyklus bezieht sich auf zwei Veranstaltungen, die innerhalb eines Teilgebiets als zusammenhängende Lehreinheit angeboten werden. Vor der Einführung des BA und des MA handelte es sich dabei meist um ein Proseminar und ein Seminar. Seit der Einführung des BA und des MA gibt es diese Kombination nicht mehr. Stattdessen besuchen Studierende, die die geforderten Teilgebietszyklen absolvieren, sogenannte Module zu bestimmten Teilgebieten – dies sind entweder zwei Proseminare (PS + PS) oder eine Vorlesung mit Übung (VL + UE). Sie absolvieren die gleichen Leistungen wie die BA-Studierenden. Allenfalls können Sie auch zwei nicht zusammenhängende Lehrveranstaltungen zum selben Teilgebiet zu einem Teilgebietszyklus zusammenfügen. Siehe auch Merkblatt über Leistungen im Lizenziatsstudium.

Worauf muss ich beim Verfassen von Seminararbeiten achten?

Sie schreiben Seminararbeiten zu einem selbstgewählten Thema aufgrund des Besuchs einer Lehrveranstaltung und wählen Ihre Betreuung aus dem Kreis des Lehrkörpers. Das entsprechende Attest wird Ihnen nach Annahme der Arbeit ausgehändigt. Nur in Ausnahmefällen können Sie (in Absprache mit der Betreuung) freie Seminararbeiten schreiben. Ihre Seminararbeiten müssen jeweils einem Teilgebiet zuzuordnen sein und auf Themen aus besuchten Lehrveranstaltungen basieren. Die Seminararbeiten sollten unbedingt vor Beginn der Lizenziatsarbeit abgeschlossen sein.

Wie wähle ich Vorlesungen aus?

Sie können Vorlesungen im Hinblick auf besuchte oder noch zu besuchende Seminare sowie im Hinblick auf Seminararbeiten und Prüfungsthemen auswählen. Sie können alle Vorlesungen besuchen und anrechnen, die einem Teilgebiet zugeordnet sind.

Welche Studienleistungen muss ich als Lizenziatsstudent/in in den Veranstaltungen erbringen?

Vorlesung: Der Besuch einer einzelnen Vorlesung ohne Leistungsüberprüfung wird als Vorlesung angerechnet.

Teilgebietszyklus 1 PS und 1 S: Teilgebietszyklen wurden vor der Einführung der BA/MA-Module als Einheit von 1 PS + 1 SE angeboten. Dies ist heute nicht mehr so. Der Besuch eines BA-Moduls 1 VL + 1 UE mit schriftlicher Übung von 2500 Wörtern wird als Äquivalent zu 1 PS + 1 SE angerechnet. Der Besuch von 2 Proseminaren wird als Äquivalent zu 1 PS + 1 SE angerechnet, wenn die Studierenden eine schriftliche Übung von 2500 Wörtern absolvieren. Siehe auch Merkblatt über Leistungen im Lizenziatsstudium.

NB. Es wird dringend empfohlen, zu diesem Zweck ein BA-Modul 2 PS zu besuchen.

Proseminar: Für Hauptfachstudierende können einzelne Proseminare nicht angerechnet werden. Sie müssen immer im “Doppelpack” im Rahmen eines Teilgebietszyklus absolviert werden.

Seminar: Der Besuch eines Seminars mit handout und Referat (oder äquivalenten Leistungen) wird als Seminar angerechnet. Der Besuch eines BA-Moduls 1 VL und 1 UE wird als Seminar + Proseminar angerechnet, wenn eine schriftliche Übung im Umfang von 2500 Wörter geschrieben wird.

Wie gehe ich vor, wenn ich bis jetzt keine Veranstaltung bei dem/der Prüfenden meiner Wahl besucht habe?

Im Prinzip müssen Sie bei jedem/r Prüfenden Ihrer Wahl eine Lehrverananstaltung besucht haben. Wenn dies nicht möglich war, erkundigen Sie sich bei der betreffenden Person nach ihrer Handhabung dieser Regel.


Studium im 1. Nebenfach

Wie ist das Studium gem. Vademecum im 1. Nebenfach aufgebaut?
Wie absolviere ich das Einführungsstudium im 1. Nebenfach?
Ich absolviere das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent. Wie gehe ich vor?
Wie absolviere ich den Methodenkurs?
Was muss ich im 1. Nebenfach an Theoriengeschichte absolvieren?
Wie absolviere ich ein einzelnes Proseminar?
Wie absolviere ich Veranstaltungen im Rahmen der Teilgebietszyklen?
Worauf muss ich beim Verfassen von Seminararbeiten achten?
Wie wähle ich Vorlesungen aus?
Welche Studienleistungen muss ich als Lizenziatsstudent/in in den Veranstaltungen erbringen?
Wie gehe ich vor, wenn ich bis jetzt keine Veranstaltung bei dem/der Prüfenden meiner Wahl besucht habe?

Wie ist das Studium gem. Vademecum im 1. Nebenfach aufgebaut?

Vademecum 2004

Erstes Jahr: Einführungsstudium

  • Vorlesung «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Übungsgruppen «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Übungsgruppe «Ethnographie und Methode»
  • Vorlesung «Theoriengeschichte»
  • 1 Arbeit (à 6 Seiten)
  • Prüfung über den Stoff des Einführungsstudiums. Die Bescheinigung der bestandenen Prüfung berechtigt zur Teilnahme an Proseminaren und Seminaren.

Zweites und drittes Jahr:

  • Methodenkurs (1 Semester, kein Praktikum)
  • Theoriengeschichte, 1 Semester
  • 2 Proseminare und 2 Seminare in zwei selbst gewählten Teilgebietszyklen
  • 2 Proseminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 1 Vorlesung
  • 1 Seminararbeit

ab viertem Jahr:

  • 2 Seminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 3 Vorlesungen
  • 2 Seminararbeiten
  • Prüfungsvorbereitungen und Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat
  • Prüfungen: eine Hausarbeit (3 Tage), eine mündliche Prüfung (30 Min.)

Vademecum 2002/03

Erste Studienphase: Grundstudium

  • 10 Einführungskurse in die Teilgebiete à 14 Semesterwochenstunden
  • zweisemestriger Methodenkurs mit Praktikum während der Frühjahrsferien (1. Teil ohne Forschungsplan obligatorisch, gesamter Kurs obligatorisch, falls Liz-Arbeit im 1. Nebenfach geschrieben wird)

Zweite Studienphase: Hauptstudium

  • 2 Proseminare und 3 Seminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 2 Seminararbeiten aus verschiedenen Teilgebieten

Dritte Studienphase: Abschluss

  • Prüfungsvorbereitungen und Prüfung
    Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat.

Vademecum 1996

Erste Studienphase: Einführung

  • Einführungskurs mit Akzessprüfung
    Das Akzessexamen berechtigt zur Teilnahme am Aufbaustudium

Zweite Studienphase: Aufbaustudium

  • 6 Teilgebietszyklen sowie Vorlesungen und Übungen zu Theorie und Methode
  • Abfassen von 3 akademischen Semesterarbeiten
  • Aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Tutoraten
  • Besuch von 3 Seminaren

Dritte Studienphase:

  • Prüfungsvorbereitungen.
    Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat.

Wie absolviere ich das Einführungsstudium im 1. Nebenfach?

Sie haben das Einführungsstudium (2 Semester) für das 1. Nebenfach im gemäss Vademecum absolviert
ODER
Sie haben ab HS 06/07 die entsprechenden BA-Module „Einführung in die Ethnologie“ I und II absolviert. Siehe die entsprechende Wegleitung.

Ich absolviere das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent. Wie gehe ich vor?

In den Merkblättern über das Einführungsstudium wird jeweils speziell auf die Anforderungen für Liz-Studierende eingegangen. Konsultieren Sie die homepage unter www.ethno.uzh.ch. Bitte füllen Sie das Formular "Anmeldung Studentenkartei" aus, damit Sie einen Eintrag in der Kartei erhalten. Siehe auch Merkblatt Einführung.

Wie absolviere ich den Methodenkurs?

Sie haben den „Methodenkurs“ so, wie er im Vademecum beschrieben wird, absolviert
ODER
Sie besuchen im Laufe des Studiums im Herbstsemester die Vorlesung „Methoden“ des BA-Moduls „Einführung in die Ethnologie“. Die Fortsetzung im Frühlingssemester muss nur besucht werden, wenn die Lizenziatsarbeit in Ethnologie geschrieben wird.
ODER
Sie haben das Einführungsjahr im HS 2008 oder später absolviert und haben deswegen die Anforderungen des „Methodenkurses“ dort automatisch erfüllt. Siehe die entsprechende Wegleitung.

Was muss ich im 1. Nebenfach an Theoriengeschichte absolvieren?

Im Aufbaustudium haben Sie zusätzlich zu den Veranstaltungen in den Teilgebieten eine Veranstaltung zur Theoriengeschichte zu besuchen. Diese Bestimmung finden Sie im Original-Vademecum nur in der Gesamttabelle über das Studium (siehe 5.4).

Vademecum 2002/03: diese Bestimmung entfällt.

Vademecum 1996: diese Bestimmung entfällt.

Wie absolviere ich ein einzelnes Proseminar?

Der Besuch eines Proseminars mit Handout und Referat wird als einzelnes Proseminar angerechnet. Diese Regelung betrifft nur Studierende im 1. und 2. Nebenfach, da nur sie laut Vademecum 2004 einzelne Proseminare besuchen.

Wie absolviere ich Veranstaltungen im Rahmen der Teilgebietszyklen?

Der Begriff Teilgebietszyklus bezieht sich auf zwei Veranstaltungen, die innerhalb eines Teilgebiets als zusammenhängende Lehreinheit angeboten werden. Vor der Einführung des BA und des MA handelte es sich dabei meist um ein Proseminar und ein Seminar. Seit der Einführung des BA und des MA gibt es diese Kombination nicht mehr. Stattdessen besuchen Studierende, die die geforderten Teilgebietszyklen absolvieren, sogenannte Module zu bestimmten Teilgebieten – dies sind entweder zwei Proseminare (PS + PS) oder eine Vorlesung mit Übung (VL + UE). Sie absolvieren die gleichen Leistungen wie die BA-Studierenden. Allenfalls können Sie auch zwei nicht zusammenhängende Lehrveranstaltungen zum selben Teilgebiet zu einem Teilgebietszyklus zusammenfügen.

Worauf muss ich beim Verfassen von Seminararbeiten achten?

Sie schreiben Seminararbeiten zu einem selbstgewählten Thema aufgrund des Besuchs einer Lehrveranstaltung und wählen Ihre Betreuung aus dem Kreis des Lehrkörpers. Das entsprechende Attest wird Ihnen nach Annahme der Arbeit ausgehändigt. Nur in Ausnahmefällen können Sie (in Absprache mit der Betreuung) freie Seminararbeiten schreiben. Ihre Seminararbeiten müssen jeweils einem Teilgebiet zuzuordnen sein und auf Themen aus besuchten Lehrveranstaltungen basieren.

Wie wähle ich Vorlesungen aus?

Sie können Vorlesungen im Hinblick auf besuchte oder noch zu besuchende Seminare sowie im Hinblick auf Seminararbeiten und Prüfungsthemen auswählen. Sie können alle Vorlesungen besuchen und anrechnen, die einem Teilgebiet zugeordnet sind.

Welche Studienleistungen muss ich als Lizenziatsstudent/in in den Veranstaltungen erbringen?

Vorlesung: Der Besuch einer einzelnen Vorlesung ohne Leistungsüberprüfung wird als Vorlesung angerechnet.

Teilgebietszyklus 1 PS + 1 SE: Teilgebietszyklen wurden vor der Einführung der BA/MA-Module als Einheit von 1 PS + 1 SE angeboten. Dies ist heute nicht mehr so. Der Besuch eines BA-Moduls 1 VL + 1 UE mit schriftlicher Übung von 2500 Wörtern wird als Äquivalent zu 1 PS + 1 SE angerechnet. Der Besuch von 2 Proseminaren wird als Äquivalent zu 1 PS + 1 SE angerechnet, wenn die Studierenden eine schriftliche Übung von 2500 Wörtern absolvieren.

NB. Es wird dringend empfohlen, zu diesem Zweck ein BA-Modul 2 PS zu besuchen.

Proseminar: Der Besuch eines Proseminars mit Handout und Referat wird als einzelnes Proseminar angerechnet. Diese Regelung betrifft nur Studierende im 1. und 2. Nebenfach, da nur sie laut Vademecum 2004 einzelne Proseminare besuchen.

Seminar: Der Besuch eines Seminars mit handout und Referat (oder äquivalenten Leistungen) wird als Seminar angerechnet. Der Besuch eines BA-Moduls 1 VL und 1 UE wird als Seminar + Proseminar angerechnet, wenn eine schriftliche Übung im Umfang von 2500 Wörter geschrieben wird.

Wie gehe ich vor, wenn ich bis jetzt keine Veranstaltung bei dem/der Prüfenden meiner Wahl besucht habe?

Im Prinzip müssen Sie bei dem/der Prüfenden Ihrer Wahl eine Lehrverananstaltung besucht haben. Wenn dies nicht möglich war, erkundigen Sie sich bei der betreffenden Person nach ihrer Handhabung dieser Regel.


Studium im 2. Nebenfach

Wie ist das Studium gem. Vademecum im 2. Nebenfach aufgebaut?
Wie absolviere ich das Einführungsstudium im 2. Nebenfach?
Ich beginne jetzt das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent/in. Wie gehe ich vor?
Wie wähle ich meine Veranstaltungen im Hauptstudium?
Welche Leistungen habe ich in den Veranstaltungen des Hauptstudiums zu erbringen?

Wie ist das Studium gem. Vademecum im 2. Nebenfach aufgebaut?

Vademecum 2004

Erstes Jahr: Einführungsstudium

  • Vorlesung «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Übungsgruppen «Teilgebiete der Ethnologie I und II»
  • Vorlesung «Theoriengeschichte»
  • Prüfung über den Stoff des Einführungsstudiums: Die Bescheinigung der bestandenen Prüfung berechtigt zur Teilnahme an Proseminaren und Seminaren.

Zweites und drittes Jahr:

  • 1 Proseminar und 1 Seminar in einem selbst gewählten Teilgebietszyklus
  • 1 Seminararbeit
  • eine mündliche Prüfung (30 Min.)

Vademecum 2002/03

Erste Studienphase: Grundstudium

  • 10 Einführungskurse in die Teilgebiete à 14 Semesterwochenstunden

Zweite Studienphase: Hauptstudium

  • 2 Proseminare und 2 Seminare in selbst gewählten Teilgebieten
  • 1 Seminararbeit

Dritte Studienphase: Abschluss

  • Prüfungsvorbereitungen und Prüfung
    Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat.

Vademecum 1996/97

Erste Studienphase: Einführung

  • Einführungskurs mit Akzessprüfung
    Das Akzessexamen berechtigt zur Teilnahme am Aufbaustudium

Zweite Studienphase: Aufbaustudium

  • 6 Teilgebietszyklen sowie Vorlesungen und Übungen zu Theorie und Methode
  • Abfassen von 2 akademischen Semesterarbeiten
  • Aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Tutoraten
  • Besuch von 2 Seminaren

Dritte Studienphase:

  • Prüfungsvorbereitungen.
    Die Annahme der Lizentiatsarbeit, die Teilnahme an mindestens einem Seminar bei jedem der mindestens zwei Prüfer sowie der Nachweis, alle Studienanforderungen erfüllt zu haben, berechtigen zur Prüfungsanmeldung auf dem Dekanat.

Wie absolviere ich das Einführungsstudium im 2. Nebenfach?

Sie haben das Einführungsstudium (2 Semester) für das 2. Nebenfach gemäss Vademecum 2004 absolviert
ODER
Sie haben ab HS 06/07 die entsprechenden BA-Module „Einführung in die Ethnologie“ I und II absolviert. Siehe die entsprechende Wegleitung.

Ich beginne jetzt das Einführungsstudium als Lizenziatsstudent/in. Wie gehe ich vor?

In den Merkblättern über das Einführungsstudium wird jeweils speziell auf die Anforderungen für Liz-Studierende eingegangen. Konsultieren Sie die homepage unter www.ethno.uzh.ch. Bitte füllen Sie das Formular "Anmeldung Studentenkartei" aus, damit Sie einen Eintrag in der Kartei erhalten. Siehe auch Merkblatt Einführung.

Wie wähle ich meine Veranstaltungen im Hauptstudium?

Sie sollten mit Vorteil 1 Proseminar zu einem selbstgewählten Teilgebiet und 1 Seminar in einem anderen selbstgewählten Teilgebiet besuchen. In dem einen Teilgebiet schreiben Sie die Seminararbeit, im anderen Teilgebiet legen Sie die Prüfung ab.

Welche Leistungen habe ich in den Veranstaltungen des Hauptstudiums zu erbringen?

Proseminare: Der Besuch eines Proseminars mit handout und Referat wird als einzelnes Proseminar angerechnet. Diese Regelung betrifft nur Studierende im 1. und 2. Nebenfach, da nur sie einzelne Proseminare besuchen.

Seminar: Der Besuch eines Seminars mit Handout und Referat (oder äquivalenten Leistungen) wird als Seminar angerechnet.

Seminararbeiten: Sie schreiben die Seminararbeit zu einem selbstgewählten Thema aufgrund des Besuchs einer Lehrveranstaltung und wählen Ihre Betreuung aus dem Kreis des Lehrkörpers. Das entsprechende Attest wird Ihnen nach Annahme der Arbeit ausgehändigt. Nur in Ausnahmefällen können Sie (in Absprache mit der Betreuung) eine freie Seminararbeit schreiben. Ihre Seminararbeit muss einem Teilgebiet zuzuordnen sein und auf Themen aus besuchten Lehrveranstaltungen basieren.


Seminararbeiten

Was muss ich beim Abfassen von Seminararbeiten beachten?

Was muss ich beim Abfassen von Seminararbeiten beachten?

Seminararbeiten sind wissenschaftliche Aufsätze im Umfang von etwa 20 Seiten siehe “Richtlinien für das Verfassen akademischer Arbeiten”. Sie schreiben Seminararbeiten zu einem selbstgewählten Thema aufgrund des Besuchs einer Lehrveranstaltung und wählen Ihre Betreuung aus dem Kreis des Lehrkörpers. Vor dem Abfassen der Seminararbeit muss das Thema unter Vorlage der Disposition mit dem/der für die Betreuung gewählten Dozierenden vorbesprochen werden. Mit dem Ausarbeiten der Seminararbeit kann erst begonnen werden, wenn die Disposition der betreuenden Lehrperson akzeptiert wurde. Die fertig gestellte Seminararbeit wird sodann mit der betreuenden Lehrperson besprochen. Wird die Arbeit zur Korrektur zurückgegeben, kann sie nur einmal überarbeitet werden. Wird die Arbeit ein zweites Mal abgelehnt, so kann bei dem/der Prüfungsdelegierten Rekurs eingelegt werden. Der entsprechende Attest wird Ihnen nach Annahme der Arbeit ausgehändigt. Damit die Seminararbeit in Ihrer Studiendatei vermerkt werden kann, müssen Sie diesen Attest bei der Fachreferentin Miriam Wohlgemuth abgeben. Nur in Ausnahmefällen können Sie (in Absprache mit der Betreuung) freie Seminararbeiten schreiben. Ihre Seminararbeiten müssen jeweils einem Teilgebiet zuzuordnen sein und auf Themen aus besuchten Lehrveranstaltungen basieren. Haben Sie in einem Teilgebiet eine Seminararbeit geschrieben, steht dieses Gebiet bei Ihren Abschlussprüfungen nicht mehr zur Verfügung.

Vademecum 2002/03: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.

Vademecum 1996: Studierende im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen ein Teilgebiet für die Prüfungen vorschlagen, zu dem bereits eine Seminararbeit vorliegt. Im 2. Nebenfach darf es keine Überschneidungen geben.


Feldpraktikum

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Wie ist das Feldpraktikum aufgebaut?
Wie werde ich vom Beginn des Praktikums bis zur Abgabe der Lizenziatsarbeit betreut?
Kann ich Reisezuschüsse für den Feldaufenthalt beanspruchen?
Wie organisiere ich meine Beurlaubung während des Feldaufenthalts?
Was beinhaltet das Forschungskonzept?
Was beinhaltet der Forschungsbericht?
Muss ich ein Feldpraktikum absolvieren, um meine Lizenziatsarbeit in Angriff zu nehmen?

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Voraussetzung für den Beginn eines Feldpraktikums sind der Abschluss des Grundstudiums, die Vorbesprechung mit einem Assistierenden, der Besuch des Lizentiandenkolloquiums I und die Annahme des Forschungskonzeptes durch die Person, welche die Lizentiatsarbeit betreuen soll (ProfessorIn oder PrivatdozentIn). Vor dem Beginn der eigentlichen Feldforschung sollten alle erforderlichen Seminararbeiten angenommen worden sein.

Wie ist das Feldpraktikum aufgebaut?

Das Feldpraktikum dauert 3 Semester: 1 Semester Vorbereitung (bis zur Annahme des Forschungskonzeptes am Ende des Lizentiandenkolloquiums I), 1 Semester Feldaufenthalt und 1 Semester Lizentiandenkolloquium II mit der Annahme des Forschungsberichts.

Wie werde ich vom Beginn des Praktikums bis zur Abgabe der Lizenziatsarbeit betreut?

Die Betreuung wird von den Dozierenden unterschiedlich gehandhabt. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Betreuungsperson.

Kann ich Reisezuschüsse für den Feldaufenthalt beanspruchen?

Feldpraktika werden mit Zuschüssen an die Reisekosten aus Mitteln des Seminars gefördert. Voraussetzung für Reisekostenzuschuss und offizielle Beurlaubung bildet die Annahme des Forschungskonzeptes.

Wie organisiere ich meine Beurlaubung während des Feldaufenthalts?

Für die Feldforschungssemester im Ausland können sich die Studierenden beurlauben lassen; entsprechende Formulare sind im Sekretariat des Ethnologischen Seminars zu beziehen. Urlaubssemester werden nicht auf die Studiensemesterzahl angerechnet.

Was beinhaltet das Forschungskonzept?

Das Forschungskonzept beinhaltet eine Darlegung der Forschungsfrage, welche die Feldforschung leitet, einen Überblick über die Literatur zu Thema und Region sowie die theoretische und methodische Konzeption der geplanten Forschung. Das Forschungskonzept umfasst wie eine Seminararbeit rund 20 Seiten. Es wird im Lizenziandenkolloquium I vorgestellt und muss von der betreuenden Person angenommen sein, bevor der Feldaufenthalt beginnen kann.

Was beinhaltet der Forschungsbericht?

Der Forschungsbericht umfasst rund 20 Seiten. Erst nach Annahme des Forschungsberichts dürfen Sie mit dem Abfassen der Lizenziatsarbeit beginnen. Im Forschungsbericht sind die folgenden Punkte zu beachten:

  • Methodologische Überlegungen: etwa konkretes Vorgehen, Bericht über Änderungen in der Fragestellung im Laufe des Feldpraktikums, Probleme und Erfolge während des Aufenthaltes
  • Wichtigste Forschungsergebnisse
  • Aufbau und Inhaltsangabe der zu schreibenden Lizenziatsarbeit

Muss ich ein Feldpraktikum absolvieren, um meine Lizenziatsarbeit in Angriff zu nehmen?

Ethnologie kann im Hauptfach grundsätzlich mit (HF+) oder ohne (HF–) For¬schungspraktikum studiert werden. Konsultieren Sie zu den Studienleistungen in diesem Fall die “Tabelle der vollständigen Studienleistungen” in der für Sie gültigen Vademecum-Fassung oder gehen Sie im FAQ zum “Überblick über Studium und Leistungen” für das Hauptfach. Das Vorgehen beim Forschungskonzept und beim Forschungsbericht ist gleich wie beim Studium im Hauptfach mit Forschungspraktikum. In der Regel werden Lizentiatsarbeiten jedoch auf der Grundlage von Praktika geschrieben. Allen Studierenden mit Ethnologie im Hauptfach und solchen, die ihre Lizentiatsarbeit in Ethnologie als l. Nebenfach schreiben wollen, wird deshalb empfohlen, ein Forschungspraktikum zu absolvieren.


Museumspraktikum

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Wie ist das Museumspraktikum aufgebaut?
Wie werde ich vom Beginn des Praktikums bis zur Abgabe der Lizenziatsarbeit betreut?
Was beinhaltet das Forschungskonzept?
Was beinhaltet der Forschungsbericht?
Muss ich ein Museumspraktikum absolvieren, um meine Lizenziatsarbeit in Angriff zu nehmen?

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Voraussetzung für den Beginn eines Museumspraktikums sind der Abschluss des Grundstudiums, die Vorbesprechung mit einer Person aus dem wissenschaftlichen Bereich des VMZ und der Besuch zweier als dafür geeignet bezeichneter Lehrveranstaltungsmodule (vorwiegend aus den Schwerpunktbereichen des Museums). In Abhängigkeit von der gewählten Form des Museumspraktikums können weitere Voraussetzungen verlangt werden: Annahme eines Forschungskonzeptes; Annahme eines Filmkonzeptes; Annahme eines Ausstellungskonzeptes.

Wie ist das Museumspraktikum aufgebaut?

Das Museumspraktikum kann individuell oder in Zusammenarbeit in einer Gruppe absolviert werden und kann folgende Bereiche beinhalten: Wissenschaftliche Bearbeitung von ethnographischen Sammlungen/Objekten; Archivarbeiten; Konzeption und Ausführung von Ausstellungs- oder weiteren Öffentlichkeitsprojekten; Film- und Fotoprojekte.

Das Museumspraktikum umfasst grundsätzlich eine Vorbereitungsphase, das Praktikum und eine Phase der Be- und/oder Nachbearbeitung. Es sind verschiedene Varianten möglich, welche in einem individuellen Curriculum abgesprochen werden, das die zu erbringenden Leistungen inhaltlich und terminlich festlegt.

Wie werde ich vom Beginn des Praktikums bis zur Abgabe der Lizenziatsarbeit betreut?

Die Betreuung wird je nach gewählter Form des Museumspraktikums unterschiedlich gehandhabt.

Was beinhaltet das Forschungskonzept?

Das Forschungskonzept beinhaltet eine Darlegung der Forschungsfrage, einen Überblick über die relevante Literatur sowie die methodische Konzeption der geplanten Forschung. Das Forschungskonzept umfasst wie eine Seminararbeit rund 20 Seiten. Es wird im Lizenziandenkolloquium I vorgestellt und muss von der betreuenden Person angenommen sein, bevor die nächste Phase des Praktikums beginnen kann.

Was beinhaltet der Forschungsbericht?

Der Forschungsbericht enthält eine Darstellung der wichtigsten Forschungsergebnisse sowie eine Disposition kurze Inhaltsangabe der Lizentiatsarbeit. Auch der Forschungsbericht umfasst rund 20 Seiten. Erst nach Annahme des Forschungsberichts dürfen Sie mit dem Abfassen der Lizenziatsarbeit beginnen.

Muss ich ein Museumspraktikum absolvieren, um meine Lizenziatsarbeit in Angriff zu nehmen?

Ethnologie kann im Hauptfach grundsätzlich mit (HF+) oder ohne (HF–) For¬schungspraktikum studiert werden. Konsultieren Sie zu den Studienleistungen in diesem Fall die “Tabelle der vollständigen Studienleistungen” in der für Sie gültigen Vademecum-Fassung oder gehen Sie im FAQ zum “Überblick über Studium und Leistungen” für das Hauptfach. Das Vorgehen beim Forschungskonzept und beim Forschungsbericht ist gleich wie beim Studium im Hauptfach mit Forschungspraktikum.

In der Regel werden Lizentiatsarbeiten jedoch auf der Grundlage von Praktika geschrieben. Allen Studierenden mit Ethnologie im Hauptfach und solchen, die ihre Lizentiatsarbeit in Ethnologie als l. Nebenfach schreiben wollen, wird deshalb empfohlen, ein Forschungspraktikum zu absolvieren.


Lizenziatsarbeit

Wann darf ich mit der Lizenziatsarbeit beginnen?
Welche Termine muss ich bei der Abgabe der Lizenziatsarbeit beachten?
Wieviele Exemplare muss ich abgeben?

Wann darf ich mit der Lizenziatsarbeit beginnen?

Sie dürfen erst nach Annahme des Forschungsberichts mit ausführlicher Disposition der Lizenziatsarbeit und nach Annahme sämtlicher Seminararbeiten mit der Lizenziatsarbeit beginnen.

Welche Termine muss ich bei der Abgabe der Lizenziatsarbeit beachten?

Vereinbaren Sie mit Ihrer Betreuungsperson einen Abgabetermin für Ihre Arbeit, die genügend Zeit lässt für die Korrektur und Bestätigung der Annahme. Auf der Website der Philosophischen Fakultät finden Sie die Termine für die Anmeldung zur Prüfung und können aufgrund dieser Termine gemeinsam „rückwärts“ rechnen. Bitte beachten Sie dabei die Angaben des Dekanats der Philosophischen Fakultät. Sowie das Prüfungsmerkblatt.

Wieviele Exemplare muss ich abgeben?

Ein gemäss den Vorschriften des Dekanats der Philosophischen Fakultät gebundenes Exemplar der Lizentiatsarbeit ist bei der Anmeldung zur Prüfung auf dem Dekanat abzugeben. Ein zweites erhält die Person, welche die Lizentiatsarbeit angenommen hat. Schliesslich sind die Studierenden gebeten, eine weitere Kopie der Bibliothek des Ethnologischen Seminars oder des Völkerkundemuseums zur Verfügung zu stellen.


Lizenziatsprüfung

Welche Schritte sind bei der Anmeldung zur Prüfung zu beachten (Merkblatt Dekanat, Merkblatt Institut)?
Wann darf ich mich zur Prüfung anmelden?
Was muss ich bei der Wahl der Prüfenden beachten?
Wer prüft welche Teilgebiete?
Wie wähle ich meine Prüfenden?
Wie wähle ich die Teilgebiete, in denen ich geprüft werde?
Wieviele Prüfungen habe ich?
Wie sind die Prüfungen aufgebaut?
Worin besteht der Prüfungsstoff?
Wie vereinbare ich Prüfungsgebiete innerhalb eines Teilgebiets (mit Literaturliste)?

Welche Schritte sind bei der Anmeldung zur Prüfung zu beachten (Merkblatt Dekanat, Merkblatt Institut)?

Bitte beachten Sie die Angaben des Dekanats der Philosophischen Fakultät sowie das Prüfungsmerkblatt. Die wichtigsten Schritte:

  • Stellen Sie sicher, dass alle Studienleistungen erbracht sind.
  • Lassen Sie das Formular “Studienanforderungen.pdf” des Dekanats http://www.phil.uzh.ch/studium/lizenziat/abschluss.html bei der Studienberatung für Lizenziatsstudierende unterschreiben.
  • Wahl der Prüfenden (Es genügt eine Bestätigungsmail der Prüfenden, dass diese sie prüfen werden)
  • Anmeldung zur Prüfung bei der Philosophischen Fakultät
  • Besprechung der Themen und Festlegung der Literaturliste für die einzelnen Prüfungsteile während des Semesters vor der Prüfung

Wann darf ich mich zur Prüfung anmelden?

Wenn alle Studienleistungen (inkl. angenommene Lizenziatsarbeit) erbracht sind, dürfen Sie sich zur Prüfung anmelden. Siehe auch “Tabelle der vollständigen Studienleistungen” sowie im FAQ die Angaben unter “Überblick über Studium und Leistungen”.

Was muss ich bei der Wahl der Prüfenden beachten?

Prüfungsberechtigt sind nur die ordentlichen und ausserordentlichen ProfessorInnen sowie die TitularprofessorInnen und Privatdozierenden der Universität. Im Hauptfach und im 1. Nebenfach muss jeweils mindestens ein Mitglied der Fakultät unter den Prüfenden vertreten sein. D.h., eine der prüfenden Personen muss eine ordentliche oder ausserordentliche Professur innehaben.

Wer prüft welche Teilgebiete?

Im Prinzip prüfen die prüfungsberechtigten Lehrpersonen alle Teilgebiete. In der Praxis ist es sinnvoll, Lehrveranstaltungen der Prüfenden als Ausgangspunkt für Prüfungsthemen zu nehmen. Sie können sich auch in Gebieten, wie sie für das BA-Studium definiert sind, prüfen lassen. Orientieren Sie sich in diesem Fall an den entsprechenden Wegleitungen und den Angaben zur Anrechenbarkeit im Vorlesungsverzeichnis.

Es ist gewährleistet, dass jedes Teilgebiet geprüft werden kann.

Wie wähle ich meine Prüfenden?

Hauptfach: Jeder Prüfende darf nur eine schriftliche Prüfung abnehmen (Lizenziatsarbeit oder Klausur) Jeder Prüfende darf nur eine mündliche Prüfung abnehmen. Jeder Prüfende kann eine schriftliche und eine mündliche Prüfung abnehmen.

Beispiel: Lizentiatsarbeit und mündliche Prüfung I (Professor A), Klausur und mündliche Prüfung II (Professorin B)

1. und 2. Nebenfach: Im Nebenfach bestehen keine solchen einschränkenden Bestimmungen in Bezug auf die Abnahme mündlicher und schriftlicher Prüfungen.

Wie wähle ich die Teilgebiete, in denen ich geprüft werde?

Notieren Sie, in welchen Teilgebieten Sie eine Seminararbeit geschrieben haben. Diese Teilgebiete fallen als mögliche Prüfungsgebiete weg. Pro Prüfung werden Themen aus einem einzigen Teilgebiet ausgewählt. In jeder einzelnen Klausur und mündlichen Prüfung muss jeweils ein anderes Teilgebiet geprüft werden. Nähere Auskunft gibt das Prüfungsmerkblatt.

Vademecum 2002/03: Im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen Sie jeweils ein Teilgebiet als Prüfungsgebiet wählen, zu dem Sie bereits eine Seminararbeit geschrieben haben. D.h., es darf 1 Überschneidung geben.

Vademecum 1996/97: Im Hauptfach und im 1. Nebenfach dürfen Sie jeweils ein Teilgebiet als Prüfungsgebiet wählen, zu dem Sie bereits eine Seminararbeit geschrieben haben. D.h., es darf 1 Überschneidung geben.

Wieviele Prüfungen habe ich?

Die Anzahl der Prüfungen (ohne Lizenziatsarbeit) ist gleich der Anzahl der Teilgebiete, in denen Sie geprüft werden.

Hauptfach: 3 Prüfungen, 3 Teilgebiete
1. Nebenfach: 2 Prüfungen, 2 Teilgebiete
2. Nebenfach: 1 Prüfung, 1 Teilgebiet

Wie sind die Prüfungen aufgebaut?

Die Lizentiatsprüfung umfasst an der Philosophischen Fakultät:

im Hauptfach: 4 Prüfungsteile
eine Lizentiatsarbeit
eine Klausurarbeit (4 Std.)
zwei mündliche Prüfungen (2 x 45 Min.)

im 1. Nebenfach: 2 Prüfungsteile
eine Hausarbeit (3 Tage)
eine mündliche Prüfung (30 Min.)

im 2. Nebenfach:
ein Prüfungsteil, nämlich eine mündliche Prüfung (30 Min.)

Worin besteht der Prüfungsstoff?

Der Prüfungsstoff einer schriftlichen Prüfung (Hausarbeit, Klausur) beinhaltet drei kommentierte Prüfungsgebiete innerhalb eines Teilgebietes. Der Prüfungsstoff der mündlichen Prüfungen beinhaltet bis zu drei kommentierte Prüfungsgebiete. Das Prüfungsmerkblatt gibt Auskunft über die Art und Weise, wie Ihre Prüfungsgebiete sowie Literaturliste und Disposition beschaffen sein sollten.

Wie vereinbare ich Prüfungsgebiete innerhalb eines Teilgebiets (mit Literaturliste)?

Bitte vereinbaren Sie Ihre Prüfungsgebiete und die Leseliste in einer Sprechstunde mit Ihren Prüfenden. Kommen Sie vorbereitet – notieren Sie sich vorher Gedanken zu den möglichen Gebieten und bringen Sie eine provisorische Leseliste mit. Sie sollten unbedingt Teilgebiete auswählen, zu denen Sie Veranstaltungen besucht haben und bereits Kenntnisse besitzen. Das Prüfungsmerkblatt gibt Auskunft über die Art und Weise, wie Ihre Prüfungsgebiete sowie Literaturliste und Disposition beschaffen sein sollten.


Studiendatei

Für alle Lizenziats-Studierenden der Ethnologie im Haupt- oder Nebenfach wird eine Studiendatei geführt, auf der alle von den Dozierenden attestierten Leistungen (Einführungsprüfungen, Seminararbeiten, Seminare, Praktika) eingetragen werden. Die erfolgreich absolvierten Lehrveranstaltungen werden automatisch nachgetragen. Nur akademische Arbeiten (=Seminararbeiten) müssen mittels Attestblatt nachgewiesen werden, die Sie im Sekretariat abgeben. Bitte melden Sie ebenfalls jede Adress- und E-mail-Änderung im Sekretariat.


Musikethnologie

Kann ich Musikethnologie als Teil meines Ethnologiestudium studieren?
Kann ich mich in Musikethnologie als Teilgebiet oder als Nebenfach prüfen lassen?

Kann ich Musikethnologie als Teil meines Ethnologiestudium studieren?

Musikethnologie wird am Ethnologischen Seminar seit HS 08 nicht mehr angeboten, weder als Teilgebiet noch als Nebenfach. Weitere Informationen: http://www.ethno.uzh.ch/studium/lizentiat/musikethnologie.html

Kann ich mich in Musikethnologie als Teilgebiet oder als Nebenfach prüfen lassen?

Musikethnologie wird am Ethnologischen Seminar seit HS 08 nicht mehr angeboten, weder als Teilgebiet noch als Nebenfach. Weitere Informationen: http://www.ethno.uzh.ch/studium/lizentiat/musikethnologie.html.


Zusatzstudium

Gemäss Beschluss der Institutsversammlung vom 11.11.2008 wurde § 6.2 zur Ethnologie als Zusatzstudium im Vademecum 2004 folgendermassen präzisiert: An der Philosophischen Fakultät kann das Lizentiat nur einmal erworben werden. Wer sich danach in einem neuen Fach voll qualifizieren möchte, hat die Möglichkeit, ein Zusatzstudium zu absolvieren und eine Zusatzprüfung abzulegen. Voraussetzung ist ein Fachstudium (Zusatzstudium) von mindestens 4 Semestern. Dieses beinhaltet alle Hauptfachleistungen mit oder ohne Feldforschung bzw. Museumspraktikum (siehe § 5.4). Im Falle der Durchführung einer Feldforschung sind ein Forschungskonzept und ein Forschungsbericht je im Umfang einer Seminararbeit abzugeben. Die Lizentiatsarbeit sowie das Belegen von Nebenfächern entfallen, da bereits ein ganzes Studium absolviert worden ist. Die Zusatzprüfung besteht aus einer Hausarbeit, einer Klausurarbeit sowie zwei mündlichen Prüfungen von je 45 Minuten. Die Hausarbeit ersetzt die Lizentiatsarbeit. Siehe auch: http://www.ethno.uzh.ch/studium/lizentiat/studienberatungliz.html.


Wechsel vom Lizenziatsstudium zum BA-Studium

Bitte kontaktieren Sie die Studienberatung BA/MA unter bologna@ethno.uzh.ch und konsultieren Sie http://www.ethno.uzh.ch/studium/bama/studienberatungbama.html.